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14-07-2011

Neues Normungspaket der Europäischen Kommission (EC) bestätigt: “KMU müssen eng in den Normungsprozess involviert sein”

In der 1. Juni 2011 veröffentlichten Mitteilung „Eine strategische Vision für europäische Normen: Fortschritt in Richtung einer Verbesserung und Beschleunigung des anhaltenden Wachstums der europäischen Wirtschaft bis 2020” (COM(2011)311/2) bestätigte die Europäische Kommission, dass Klein- und Mittelbetriebe (KMU) verglichen zu ihrer Bedeutung in der europäischen Wirtschaft, im Normungsprozess weit unterrepräsentiert sind:  Aufgrund ihrer begrenzten Ressourcen wirkt lediglich eine geringe Anzahl an KMU aktiv beim Entwurf von neuen Normen mit. Daher war eine ausgewogenere Teilnahme der Akteure am Normungsprozess eine der wichtigsten Maßnahmen bei der Reform des europäischen Normungssystems. Die Vorschläge, welche von der Europäischen Kommission präsentiert wurden, finden Sie hier.  

 “NORMAPME begrüßt die vorgeschlagenen Maßnahmen, insbesondere, dass eine starke Vertretung der KMU auf europäischer Ebene grundlegend ist, um deren Teilnahme am Prozess der Normenentwicklung sicherzustellen. NORMAPME freut sich, festzustellen, dass die Vorschläge der Europäischen Kommission größtenteils das Bedürfnis nach weiterer Unterstützung der KMU im Normungsprozess, und besonders bezüglich einigen Punkten, welche von NORMAPME hervorgebracht wurden, erfüllen:  

- Das Bottom-Up-Konzept, bei dem Normeninitiativen marktrelevant sein müssen

- Normen sollen für KMU zu einem Sonderpreis oder einem vergünstigten Preis zusammengefasst angeboten werden

- Stärkung der europäischen Verbände, welche KMU vertreten,” 

erklärte Klaus Yongden Tillmann, NORMAPME Generalsekretär. 

Unter Rücksichtnahme der neuen Vorschläge über die zukünftige Gestaltung der europäischen Normung, arbeitet NORMAPME momentan unter Absprache mit seinen Mitgliedern und anderen wichtigen Industrieverbänden eine Stellungnahme aus, um weiterhin in der Lage zu sein, der Kommission und den politischen Entscheidungsträgern konstruktive Vorschläge zu machen. Die Vorschläge der Kommission werden nun an den Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucher (IMCO) des Europäischen Parlaments weitergeleitet, bevor dann im Herbst im Europäischen Parlament darüber abgestimmt wird.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Frau Sara Gobbi: s.gobbi@normapme.com

 

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